Kammermusikfestival Bad Ischl 2017 "KLANG"

Das Kammermusikfestival Bad Ischl wurde 2005 unter der künstlerischen Leitung der Bratschistin Lena Fankhauser gegründet. Seither lädt das renommierte Festival namhafte Künstler aus dem In- und Ausland nach Bad Ischl ins Salzkammergut ein - wo einst Johannes Brahms einige seiner schönsten Kammermusikstücke geschrieben hat. Geboten wird ein höchst abwechslungsreiches Programm mit Musik von der Klassik bis zur Moderne. Der von den Initiatoren gegründete Verein "(CH)AMBER - Verein für Neue Kammermusik" richtet dabei seinen Fokus auf zeitgenössische Komponisten, und so gab bereits auch einige Uraufführungen. Den Künstlern ist es dabei wichtig, in verschiedensten Formationen zu musizieren, um Kammermusik in ihrer ganzen Vielfalt zu bieten. So sind immer wieder Werke im Programm, die aufgrund der Besetzung seltener in den Konzertsälen zu hören sind. Aufführungsorte sind wunderschöne Konzertsäle, die wie die PKS Villa-Rothstein, das Lehártheater oder die Trinkhalle eine enge Beziehung zu den kulturellen Wurzeln des Ischl-Landes aufweisen und vermitteln können.

Ein besonderes Highlight in diesem Jahr sind die neu arrangierten Beatles Songs von Martin Wöss und Monika Ballwein begleitet von Streichquartett. Am selben Konzertabend zu hören sind auch das Brahms Streichquartett No. 2 in A minor Op. 51 no.2 sowie das zeitgenössische Stück von Heitor Villa Lobos - Andante trio for Strings (1945).

Am zweiten Festivaltag gibt es eine Matinee mit dem Aron Quartett. Am Programm stehen das Streichquartett Nr. 1 "Kreutzersonate" (1923) von Leoš Janáček sowie Mozart's Streichquintett in g-moll zusammen mit der Bratschistin Lena Fankhauser sowie die Uraufführung des Stücks "Strukturen für Streichquartett (2017)" von Jörg Ulrich Krah.